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Besonderheit

(05) Kommentar (Explizit) Sajal Ahmeds Gedicht

  Künstlerische Erklärung: Dieser Text ist kein Zufall, keine Entgleisung und kein Ausrutscher – er ist bewusst brutal. Die Sprache ist roh, direkt und absichtlich beleidigend, weil Kunst manchmal nicht streichelt, sondern schlägt. Wenn Sie Harmonie suchen, sind Sie hier falsch. Dieser Inhalt richtet sich an Leser, die verstehen, dass literarische Provokation kein Angriff, sondern ein Spiegel ist. Die verwendeten Worte sind nicht zur Verherrlichung von Gewalt oder Hass, sondern als stilistisches Mittel gedacht. Die Verantwortung für Interpretation liegt beim Leser. Wer Kunst nur akzeptiert, wenn sie brav ist, soll jetzt aufhören zu lesen. Nicht geeignet für Minderjährige oder empfindsame Personen. Der Autor behält sich das Recht auf radikale Ausdrucksweise gemäß künstlerischer Freiheit (Art. 5 GG) vor und distanziert sich gleichzeitig von jeder direkten persönlichen Beleidigung realer Menschen oder Gruppen.  „Dieser Text will nicht gefallen. Er will wirken.“ Weiterlesen bedeut...

(07)„Jüdische Bombe“ von Sajal Ahmed

„Jüdische Bombe“  von Sajal Ahmed


Rohübersetzung

Heute fiel in unserem Haus die jüdische Bombe,

das Dach stürzt ein, der Kriegstrommelschlag erklingt.

Hier die Raketen, dort die Granaten,

die Leichen der Menschen liegen offen.


Sieh dieses Kind – erst vorgestern

umarmte es den Vater und sprach von Hunger.

Selbst wenn du alle Speisen der Welt bringst –

wer soll sie heute essen? All das ist vergeblich.


Trümmer liegen gestapelt, durch Beton gebrochen,

am Zeitungsbüro hängt ein Schloss –

wer wird heute der Welt noch sagen?

Das Dach unseres Hauses ist davongeflogen.


Vor dem Tor des Krankenhauses sammelt sich die Menge,

die Straße getränkt vom Blut der Kinder.

So wächst jeden Tag die Reihe der Toten,

für den Fehler, Mensch zu sein, erhalten wir Strafe.


Die Leichen der Kinder liegen hier,

überall Leichen – wohin sollen wir gehen?

Die Welt wird in der Flut der Körper versinken,

die Menschlichkeit schluckt, immer wieder, der Tod.


Eine Welt voller Leichen – Bruder, wie lange noch?

Kindliche Leichen sind in Palästina tägliche Routine.

Summend singt die Menschheit,

doch wir wissen – dein Herumspringen ist vergeblich.


Im Schoß meiner Mutter sitzt meine Schwester,

mein Vater ging hinaus in den Krieg –

um das Land zu retten und Al-Aqsa,

doch selbst für Brot fehlt heute das Mehl daheim.


Wie soll ich meine Schwester retten

in dieser Gewalt der Bomben?

Nicht nur Palästina erzittert,

auch die Kaaba bebt.


Heute zittert auch die OIC,

Muslime fordern nur und fordern.

Das Eisen deines Bruders tränkt den Boden,

der Thron Gottes erbebt.


Du erkennst den Krieg nur als Hilfloser,

du tötest Gruppen unschuldiger Menschen.

Netanjahu versteht nur Bombenbrausen

und wie man Zeitungen mit Beschimpfungen füllt.


Haftungsausschluss:

Dieses Gedicht von Sajal Ahmed kritisiert Krieg, Gewalt und menschliches Leid in Konfliktgebieten. Es richtet sich nicht gegen eine Religion oder ethnische Gruppe, sondern thematisiert die Folgen von Krieg auf Unschuldige. Antisemitismus oder Hass gegen Juden wird nicht unterstützt.

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