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Besonderheit

(05) Kommentar (Explizit) Sajal Ahmeds Gedicht

  Künstlerische Erklärung: Dieser Text ist kein Zufall, keine Entgleisung und kein Ausrutscher – er ist bewusst brutal. Die Sprache ist roh, direkt und absichtlich beleidigend, weil Kunst manchmal nicht streichelt, sondern schlägt. Wenn Sie Harmonie suchen, sind Sie hier falsch. Dieser Inhalt richtet sich an Leser, die verstehen, dass literarische Provokation kein Angriff, sondern ein Spiegel ist. Die verwendeten Worte sind nicht zur Verherrlichung von Gewalt oder Hass, sondern als stilistisches Mittel gedacht. Die Verantwortung für Interpretation liegt beim Leser. Wer Kunst nur akzeptiert, wenn sie brav ist, soll jetzt aufhören zu lesen. Nicht geeignet für Minderjährige oder empfindsame Personen. Der Autor behält sich das Recht auf radikale Ausdrucksweise gemäß künstlerischer Freiheit (Art. 5 GG) vor und distanziert sich gleichzeitig von jeder direkten persönlichen Beleidigung realer Menschen oder Gruppen.  „Dieser Text will nicht gefallen. Er will wirken.“ Weiterlesen bedeut...

(12) Leader (05) Von Sajal Ahmed

Leader (05) von Sajal Ahmed


Heute hast du mich gezwungen, meinen Kopf zu beugen,

darum ist mein Rücken gebeugt.

Wie viele Tritte auf den krummen Rücken,

habe ich das still ertragen.


Du hast mich im Reis geschlagen, am Morgen geschlagen,

im Glas Wasser geschlagen,

im Eis des Kühlschranks,

auf dem Taugras geschlagen.


Und doch habe ich heute nichts gesagt,

aus Hilflosigkeit oder Angst –

wie viele Tritte auf den krummen Rücken,

habe ich das still ertragen.


Blutflecken sind noch da,

nicht in der Wunde getrocknet –

Oben geschlagen, unten geschlagen,

rechts-links geschlagen.


Kein Teil meines Körpers blieb übrig,

du hast mich nackt auf dem Feld geschlagen –

auf Papier, Tafel, Stift geschlagen,

auf der Schulbank geschlagen.


Heute protestiere ich, verdammt,

in staatlicher Kleidung –

wie viele Schläge der Armee auf den krummen Rücken,

habe ich das still ertragen.


Mein Körper bläht sich auf,

alle Wunden brennen –

vierzehn Jahre durch das Gesetz geschlagen,

verfault in Hunderten.


Der Name meiner Schwester war Tanu,

und Felani das kleine Kind,

unter dem Namen von Sagar Runi im Gericht herumirrend –

im Wald herumlaufend.


Abrar und Bishwajit –

ihre Träume habe ich am Morgen gesehen,

darum haben sie mich mit Kleidung geschlagen, auf den Kopf geschlagen,

mich im Reis geschlagen.


Im Sommer, Frühling, Regen,

schießen sie, in eisiger Kälte schlagen sie,

der kleine Moment des Kindes hat mich geschlagen,

im nationalen Lied.


Unter dem Namen einer bangladeschischen Mutter,

in einem kleinen Zimmer,

habt ihr mich erschlagen, mich erstickt,

im furchtbaren Dunkel.


Niemand wurde verschwunden oder getötet,

alles ist in den Raum gegangen,

aus Angst vor Kreuzfeuer, die Verdammten

sind in Schlaf vertieft.


Aus dem Schlaf plötzlich aufwachend, alles

ist in der Bombe zerstört worden,

wenn der Staat eine solche Mutter ist,

werden deine Söhne im Koma bleiben.


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