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Besonderheit

(05) Kommentar (Explizit) Sajal Ahmeds Gedicht

  Künstlerische Erklärung: Dieser Text ist kein Zufall, keine Entgleisung und kein Ausrutscher – er ist bewusst brutal. Die Sprache ist roh, direkt und absichtlich beleidigend, weil Kunst manchmal nicht streichelt, sondern schlägt. Wenn Sie Harmonie suchen, sind Sie hier falsch. Dieser Inhalt richtet sich an Leser, die verstehen, dass literarische Provokation kein Angriff, sondern ein Spiegel ist. Die verwendeten Worte sind nicht zur Verherrlichung von Gewalt oder Hass, sondern als stilistisches Mittel gedacht. Die Verantwortung für Interpretation liegt beim Leser. Wer Kunst nur akzeptiert, wenn sie brav ist, soll jetzt aufhören zu lesen. Nicht geeignet für Minderjährige oder empfindsame Personen. Der Autor behält sich das Recht auf radikale Ausdrucksweise gemäß künstlerischer Freiheit (Art. 5 GG) vor und distanziert sich gleichzeitig von jeder direkten persönlichen Beleidigung realer Menschen oder Gruppen.  „Dieser Text will nicht gefallen. Er will wirken.“ Weiterlesen bedeut...

(17) Sajal Ahmeds Gedicht: So viel Schmerz

(17) Sajal Ahmeds Gedicht: So viel Schmerz
(Originaltitel: এমন বেদনা)

Wem soll ich all diesen Schmerz gestehen?

Die Wellen starben am Bogen des Jamuna-Flusses.

Wen soll ich halten, wen ziehen lassen –

dem Fluss flüstere ich das Leid meines Herzens zu.


Ihr meint, ich weine grundlos hier umsonst,

bin wie eine Jutefaser nur in mich gekringelt.

Die Zöpfe, die ich sorgsam mir geflochten,

habt ihr gelöst, und nun spüre ich den Schmerz.


Mein Herz erinnert sich an eure Gesichter,

die Freude ist verblüht, das Glück entfloh.

Als Opfer von so vielen Qualen bin ich

in diesem Haus meines Vaters schon gestorben.


Im Haus des Vaters, dort gehört das Pferd dem Vater,

und die sanften Frauen in Vaters Haus

schreiten, mit Zöpfen im Haar, langsam voran,

nach dem Morgenschlaf kauen sie ihre Betelblätter.


Das Kauen des Betels lässt alle Sorgen fliehen,

überall nur Lachen und Vogelgezwitscher hallt.

Doch ländlicher Kummer sammelt sich geheim am Kinn,

ihn versteht nur, wer barfuß im Schlamm steht.

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