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Besonderheit

(05) Kommentar (Explizit) Sajal Ahmeds Gedicht

  Künstlerische Erklärung: Dieser Text ist kein Zufall, keine Entgleisung und kein Ausrutscher – er ist bewusst brutal. Die Sprache ist roh, direkt und absichtlich beleidigend, weil Kunst manchmal nicht streichelt, sondern schlägt. Wenn Sie Harmonie suchen, sind Sie hier falsch. Dieser Inhalt richtet sich an Leser, die verstehen, dass literarische Provokation kein Angriff, sondern ein Spiegel ist. Die verwendeten Worte sind nicht zur Verherrlichung von Gewalt oder Hass, sondern als stilistisches Mittel gedacht. Die Verantwortung für Interpretation liegt beim Leser. Wer Kunst nur akzeptiert, wenn sie brav ist, soll jetzt aufhören zu lesen. Nicht geeignet für Minderjährige oder empfindsame Personen. Der Autor behält sich das Recht auf radikale Ausdrucksweise gemäß künstlerischer Freiheit (Art. 5 GG) vor und distanziert sich gleichzeitig von jeder direkten persönlichen Beleidigung realer Menschen oder Gruppen.  „Dieser Text will nicht gefallen. Er will wirken.“ Weiterlesen bedeut...

Ein Gedicht der Verzweiflung


1.

Vielleicht;

meine Gedichte –

wie Funken,

bereit, sich überall zu verstreuen;

die Pressen zittern vor Angst.


Was Menschen schlucken, wird Poesie.

Die Definition von Gedichten

ist im Kern presseabhängig;

Seiten verschlingen etwas Liebe

und Bilder von wilden Ranken und Blättern.

Bravo! Wie grammatikalisch perfekt!

Zweiundzwanzig verkaufte Bücher;

ein paar naive Vertriebene,

in den Metaphern der Redakteure

passt diese angeborene Grammatik

zu halbtoten Gedichten

auf dem Haufen der Dichter;

in den Versen der Uhu-Eule

findet sich anerkannte Literaturpraxis.


2.

Um im Jenseits Dichter zu sein –

zerriss ich deine Editorial-Seite.

Ich bin nicht geboren,

um nach Regeln Gedichte zu schreiben,

oh du bürokratischer Heuchler.

Oh grammatikbesessener Redakteur,

meine Gedichte wollen das Diesseits überschreiten,

sie reisen durch den Himmel;

deine Presse fülle sich ruhig

mit Blumen, Ranken und Blättern.


3.

Nun sitze ich hier als Ewigkeit,

dem Angesicht Gottes gegenüber;

Seite und Stift in der Hand.


Während ich Gottes Gestalt betrachte,

will ich etwas schreiben;

ohne Wein ist dieser Stift sinnlos,

doch auch das hat Gott verboten.

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