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Besonderheit

(05) Kommentar (Explizit) Sajal Ahmeds Gedicht

  Künstlerische Erklärung: Dieser Text ist kein Zufall, keine Entgleisung und kein Ausrutscher – er ist bewusst brutal. Die Sprache ist roh, direkt und absichtlich beleidigend, weil Kunst manchmal nicht streichelt, sondern schlägt. Wenn Sie Harmonie suchen, sind Sie hier falsch. Dieser Inhalt richtet sich an Leser, die verstehen, dass literarische Provokation kein Angriff, sondern ein Spiegel ist. Die verwendeten Worte sind nicht zur Verherrlichung von Gewalt oder Hass, sondern als stilistisches Mittel gedacht. Die Verantwortung für Interpretation liegt beim Leser. Wer Kunst nur akzeptiert, wenn sie brav ist, soll jetzt aufhören zu lesen. Nicht geeignet für Minderjährige oder empfindsame Personen. Der Autor behält sich das Recht auf radikale Ausdrucksweise gemäß künstlerischer Freiheit (Art. 5 GG) vor und distanziert sich gleichzeitig von jeder direkten persönlichen Beleidigung realer Menschen oder Gruppen.  „Dieser Text will nicht gefallen. Er will wirken.“ Weiterlesen bedeut...

Danach

Danach

Danach

werden wir uns im vergangenen Jahrhundert

nie wieder begegnen;

wir werden nicht lächelnd

in das Gesicht des anderen schauen;

jene Küsse der Erinnerungen,

unser beider hastiges Davonlaufen—

zur Besinnung kommend

wirst auch du daran denken

und dich beherrschen—

am Ende das Boot versenkend; ich bin gestolpert;

mein Herz aufzuschneiden und zu zeigen, gelang mir nicht.

Auch ich habe aufgegeben— mit Blick auf die Welt;

im großen Interesse, wo die Menschenmenge zwitschert,

hat kein Vogel für jemanden gerufen.


Meine Angehörigen sind glücklich; deine Wächter—

ich bin zum Mann geworden; habe Berge in meiner Brust getragen;

Freundinnen alle— Scharen von Freunden; an mein Wohl denkend; an dein Wohl denkend—

sie alle sind im Recht; wir beide sind auf falschem Weg gewesen;

in meinem armen Haus wird die Armut nicht ewig bleiben.


Kein Vorwurf mehr; kein endloser Groll;

du weißt, welche Liebe zerbrach— in solcher Liebe

bleibt niemandem mehr etwas zu gewinnen.


Auch ich habe gelernt zu vergessen; auch du wirst vergessen;

diese Worte hinterlassend— eile auch ich davon—

erinnere dich eines Tages nicht mehr an mich.

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