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Besonderheit

(05) Kommentar (Explizit) Sajal Ahmeds Gedicht

  Künstlerische Erklärung: Dieser Text ist kein Zufall, keine Entgleisung und kein Ausrutscher – er ist bewusst brutal. Die Sprache ist roh, direkt und absichtlich beleidigend, weil Kunst manchmal nicht streichelt, sondern schlägt. Wenn Sie Harmonie suchen, sind Sie hier falsch. Dieser Inhalt richtet sich an Leser, die verstehen, dass literarische Provokation kein Angriff, sondern ein Spiegel ist. Die verwendeten Worte sind nicht zur Verherrlichung von Gewalt oder Hass, sondern als stilistisches Mittel gedacht. Die Verantwortung für Interpretation liegt beim Leser. Wer Kunst nur akzeptiert, wenn sie brav ist, soll jetzt aufhören zu lesen. Nicht geeignet für Minderjährige oder empfindsame Personen. Der Autor behält sich das Recht auf radikale Ausdrucksweise gemäß künstlerischer Freiheit (Art. 5 GG) vor und distanziert sich gleichzeitig von jeder direkten persönlichen Beleidigung realer Menschen oder Gruppen.  „Dieser Text will nicht gefallen. Er will wirken.“ Weiterlesen bedeut...

Eid — Sajal Ahmed

Eid poetry image

Wenn Eid kommt, erinnere ich mich an das weiße Panjabi meines Vaters.

Dieses abgetragene Panjabi—wie viele Jahre alt es war, wie viele Flicken darauf; mit den unzähligen Stichen meiner Mutter konnte man sogar daran zweifeln, ob es überhaupt noch ein Panjabi war.


Ich pflegte zu fragen: „Vater, was wirst du mit so viel Geld machen? Wie viele Gebäude hast du gebaut?“


Vater lächelte. Mit einem leichten Lächeln reichte er das Panjabi wieder meiner Mutter und sagte: „Morgen ist Eid. Es gibt ein Gebet.“


Dieses seltsam harte Lächeln von ihm machte mich neugierig, doch ich habe seine Bedeutung nie verstanden.


Heute erinnere ich mich an meinen Vater; ich habe mein zerrissenes Hemd beim Schneider abgegeben.

In ein paar Tagen ist wieder Eid. Auch ich habe ein Gebet zu verrichten.

17/03/26

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