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Besonderheit

(05) Kommentar (Explizit) Sajal Ahmeds Gedicht

  Künstlerische Erklärung: Dieser Text ist kein Zufall, keine Entgleisung und kein Ausrutscher – er ist bewusst brutal. Die Sprache ist roh, direkt und absichtlich beleidigend, weil Kunst manchmal nicht streichelt, sondern schlägt. Wenn Sie Harmonie suchen, sind Sie hier falsch. Dieser Inhalt richtet sich an Leser, die verstehen, dass literarische Provokation kein Angriff, sondern ein Spiegel ist. Die verwendeten Worte sind nicht zur Verherrlichung von Gewalt oder Hass, sondern als stilistisches Mittel gedacht. Die Verantwortung für Interpretation liegt beim Leser. Wer Kunst nur akzeptiert, wenn sie brav ist, soll jetzt aufhören zu lesen. Nicht geeignet für Minderjährige oder empfindsame Personen. Der Autor behält sich das Recht auf radikale Ausdrucksweise gemäß künstlerischer Freiheit (Art. 5 GG) vor und distanziert sich gleichzeitig von jeder direkten persönlichen Beleidigung realer Menschen oder Gruppen.  „Dieser Text will nicht gefallen. Er will wirken.“ Weiterlesen bedeut...

Traum

 Ich sage zu meiner Mutter:

Wenn der Krieg im Nahen Osten endet,

werde ich dich einmal nach Mekka bringen.


Wir werden gemeinsam zu Fuß gehen,

Mutter und Sohn,

durch Safa und Marwa,

und zum Grab des Propheten.


Oh… ich werde dir die Höhle von Hira zeigen,

vor der man steht und hört—

wie manche in Erinnerung an den Propheten

einfach nur weinen.


Du bist ein sanfter Mensch;

wie soll man Tränen zurückhalten, sag mir?

Die Erinnerung an Vater

trägt sich seit achtzehn Jahren in deiner Brust,

und in deinen Augen sehe ich fast immer ein Meer.


Meine Mutter lächelt.

Aber dieses Lächeln ist kein Spott –

das weiß ich genau.


Sie führt ihr eigenes stilles Rechnen:

Jeden Tag gehe ich mit einer Einkaufstasche unter dem Arm,

kaufe genau abgewogene 150 Taka Fisch,

100 Taka Gemüse.


In einer Tasche meines Hemdes ein paar Münzen,

und aus der Tasche meiner Hose

weht der Staub von Mekka hinaus und hinein.

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